Lass dich nicht täuschen von den zunächst eher unscheinbaren Blüten des Steinklees!
Wer genauer hinsieht, entdeckt eine wundervolle Heilpflanze mit leuchtendem Gelb und einem warmen Duft nach Honig und Sommer. Die Bienen fliegen im wahrsten Sinn des Wortes auf ihn.
Der Echte Steinklee, auch Honigklee genannt, ist eine alte und wertvolle Heilpflanze. Seine Inhaltsstoffe fördern die Durchblutung, unterstützen den Blutfluss in den Venen und wirken positiv auf das Lymphsystem.
Besonders charakteristisch ist sein Duft:
Erst beim Welken und Trocknen entfaltet sich das typische, süße Aroma nach Heu, Honig und Waldmeister. Verantwortlich dafür ist das enthaltene Cumarin – derselbe Stoff, der auch dem Waldmeister
seinen unverwechselbaren Duft verleiht.
Deshalb wurde Steinklee früher gerne verwendet:
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zum Aromatisieren von Süßspeisen und Getränken
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in Kräuterkissen
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als beruhigender Raumduft
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und sogar als natürliches Mittel gegen Motten
In der Volksheilkunde wird Honigklee vor allem äußerlich eingesetzt:
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als Auflage
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in Salben
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Kräuterkissen
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oder Pflastern bei Schwellungen, Entzündungen und schlecht heilenden Wunden.
Innerlich verwendet man ihn traditionell als Tee oder Tinktur zur Unterstützung bei:
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Bronchitis
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Durchblutungsstörungen
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trägem Lymphfluss
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und sogar bei Migräne.
Teezubereitung:
1–2 Teelöffel getrockneter Steinklee mit ca. 250 ml heißem Wasser übergießen, 8–10 Minuten ziehen lassen.
Der zweijährige Steinklee wird ca. einen Meter hoch, manchmal sogar deutlich größer. Er liebt trockene, steinige Böden und wächst an Wegrändern, auf Schuttplätzen oder in Steinbrüchen. Die dreiteiligen Blätter verraten sofort seine Verwandtschaft zum Klee. Die langen Blütentrauben leuchten sonnengelb und sind voller Nektar.
Es gibt auch weißen Steinklee. Er sieht dem gelben sehr ähnlich und duftet ebenso intensiv, wird jedoch in der Heilkunde weniger verwendet.
Für mich ist der Steinklee ein echtes Sommerkraut! Leicht wie eine Feder, honigsüß duftend und zugleich voller Heilkraft.
Wichtig: Steinklee enthält Cumarin (wie Waldmeister, Labkräuter, Immenblatt).
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