Im Jahr 2016 hatte ich das große Glück, einen der letzten verbliebenen Pecher in Österreich kennenzulernen.
Mit großer Leidenschaft und tiefem Respekt vor der Natur führte er uns in die Kunst der Pecherei ein – mitten im Wald, zwischen alten Schwarzkiefern.
Es war ein besonderer Tag. Der Duft von Harz in der Luft, das ruhige Arbeiten am Baum, das Wissen um ein altes Handwerk.
So faszinierend, dass ich mir in diesem Moment gut vorstellen konnte, selbst Pecherin zu werden.
Von ihm durfte ich das kostbare Harz beziehen – ebenso wie hochwertiges Balsamterpentin, das nicht nur wunderbar waldig duftet, sondern auch zur Reinigung und Pflege von Möbeln verwendet werden kann. Schon allein sein Duft wirkt klärend und stärkend.
HARZ – EIN ALTES NATURHEILMITTEL
Harz begleitet die Menschheit seit Jahrhunderten. Menschen, die in der Wildnis unterwegs waren, trugen stets Fichten- oder Lärchenharz bei sich.
Es wurde genutzt, um Wunden zu verschließen, die Haut zu schützen und Heilungsprozesse zu unterstützen.
Harz wirkt reinigend, schützend und regenerierend.
Für mich ist es ein echtes Geschenk des Waldes.
Aus diesem wertvollen Rohstoff entsteht MEINE HARZSALBE– eine kraftvolle, wohltuende Begleiterin für die Hausapotheke.
Zutaten:
100 ml Olivenöl oder Jojobaöl (alternativ Ringelblumenöl)
40 g Kiefernharz
20 g Bienenwachs
1 TL Lanolin (optional)
Zubereitung
Das Öl wird sanft erwärmt, ohne zu stark zu erhitzen.
Darin schmelze ich das Bienenwachs, bis es sich vollständig gelöst hat.
Anschließend wird das Harz hinzugefügt und unter ständigem Rühren langsam aufgelöst.
Zum Schluss rühre ich – wenn gewünscht – etwas Lanolin ein, bis eine gleichmäßige, homogene Salbe entsteht.
Wenn die Mischung noch warm ist, wird sie in kleine Tiegel gefüllt und darf in Ruhe fest werden.
Jedes Mal, wenn ich diese Salbe herstelle, erfüllt der Duft des Harzes den Raum – und ich fühle mich wieder zurückversetzt in den Wald zwischen den Schwarzkiefern. Für mich ist diese Salbe mehr als ein Produkt.
Sie ist ein Stück gelebtes Naturwissen, Handwerk und tiefe Verbundenheit mit dem Wald.
Viele von meinen mit Liebe selbstgemachten Produkten könnt ihr für eine Spende über unseren Verein Pflanzenenergie beziehen.
Kräuter-Salze, Tinkturen, Cremen, Salben, Hustensirupe, Tees, Öle, Kerzen usw. Schreibe mir einfach eine Mail oder Whats-App 0676/8868 0296, wenn du mehr Informationen möchtest.
In meinem Buch "Plumcake und Chilipasta" könnt ihr gerne noch mehr wunderbare Wildpflanzen, Kräuter und Blumen kennen lernen, die man essen kann.
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