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Halbtriathlon St. Pölten 2010

30.Mai 2010

Ich habe sehr schlecht geschlafen. Ich war so aufgeregt, dass ich mein Bett völlig nassgeschwitzt hatte. Mein Wecker hat um 04:00 Uhr geläutet. Um 06:00 Uhr bin ich in Sankt Pölten angekommen. Bei meinem Fahrrad habe ich noch einmal alles überprüft: den persönlichen Sack in der Wechselzone, Luftdruck und den Wasserbehälter gefüllt.

Um 06:45 Uhr bin ich dann mit meinem Neopren-Anzug zum Start-Bereich gegangen.

 

 

Viele haben schon den Neopren-Anzug angehabt, aber es hat auch noch sehr viele gegeben, die sich gerade erst umgezogen haben.

 

Um 07:00 Uhr wurde dann gestartet. Es wurde in Wellen gestartet. An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass so ziemlich alle gesittet geschwommen sind. Niemand hat gedrängelt. Natürlich kam es bei der ersten Boje – so nach ca. 200m – zu Berührungen. Aber es war -  aus meiner Sicht – ein ruhiges angenehmes Schwimmen. In St.Pölten wird in 2 Seen geschwommen. D.h. nach 900m bin ich aus dem Viehofener See herausgestiegen, bin 200m auf einem Holzsteg über die Traisen zum nächsten See gelaufen. Im Ratzersdorfer See bin ich dann die restlichen 1.000m geschwommen. Dann bin ich in der Wechselzone gewesen. Ich habe 11 Min. benötigt. Hier habe ich dann gesehen, dass die meisten schon in 2 – 4 Min. fertig waren. Daran werde ich arbeiten.

 

Egal, ich bin soeben auf das Fahrrad aufgestiegen. Auf der S33 sind wir dann Richtung Norden gefahren. Ab Krems hat es dann zu regnen angefangen. In der Wachau ist dann zusätzlich ein starker Gegenwind dazugekommen. Ich habe mir noch gedacht, hoffentlich biegen wir von der Donau bald weg, damit der Wind aufhört. Beim Einbiegen von der Donau weg hat dann der Wind wirklich aufgehört. Dafür ist es dann für fast 30 Minuten ständig bergauf gegangen. Egal, es ist eine selektive Radstrecke. Mein Schnitt war mehr als 30km/h. Für mich war das sehr gut.

 

In St.Pölten angekommen sind wir dann noch die 21,1km gelaufen. Am Beginn des Laufbewerbes habe ich starke Magenschmerzen gehabt. Nach einer ersten Analyse war das Anfangtempo einfach zu schnell. So habe ich mein Lauftempo gedrosselt und dann hat es funktioniert. Das Laufen ist eigentlich meine stärkste Disziplin. Beim Triathlon ist das Ganze aber der dritte Bewerb und da kann es schon vorkommen, dass der eine oder andere Muskel schon ein bisschen zwickt. Muskulär hatte ich keine Probleme, nur war ich einfach nicht mehr so spritzig unterwegs.

 

Trotzdem war ich sehr zufrieden mit meiner Leistung. Es war mein erster Halb-Triathlon und das unter 06 Stunden – 05h49’04“. Wenn ich noch die Wechselzeit verkürze, eine tolle Leistung.

 

29.Mai 2010

Heute ist Samstag und ich bereite mich auf den morgigen Halb-Triathlon 70.3 in Sankt Pölten vor. Ich habe mir schon die ganzen Startutensilien besorgt und das Fahrrad abgegeben.

Wieder zu Hause in Baden kontrolliere ich noch einmal alles für den morgigen Event. Ich habe mich um 22:30 Uhr nieder gelegt.

 

08.Apr 2010

Da mein Haupt-Ziel der 04.Juli – Triathlon Kärnten - ist, werde den Staffellauf am 18.April nur als Trainingslauf machen. Ich habe den Trainingsumfang noch einmal gesteigert. Jetzt gilt es, die Grund-Ausdauer zu trainieren. Lange Läufe, lange Radfahrten, lange Schwimm-Einheiten.

 

16.Mär 2010

Ich habe mich entschlossen, am 18.April – VCM 2010 – in der Staffel zu laufen. Als Startläufer werde ich die 16 km Laufen.

 

21.Feb 2010

Ich bin schmerzfrei! In der Zwischenzeit habe ich den Umfang von allen Bereichen erhöht. Das Krafttraining macht sich schon bemerkbar. Speziell beim Laufen achte ich sehr auf den richtigen Abdruck. Die Kraftübungen bilden bei mir eine stabile Körper- und Beinhaltung. Ich stehe bei langen Läufen sehr zentriert im Schuh.

 

25.Jän 2010

Heute ist Montag und ich beginne nach der Zerrung wieder mit dem Lauftraining.

Zusätzlich zum Lauftraining forciere ich den Umfang für das Schwimm- und Radtraining. In der Kraftkammer mache ich regelmäßig Übungen für die Bein-, Rumpf- und Oberkörpermuskulatur.

 

23.Jän 2010

Ab heute beginne ich damit, die Wadenmuskeln zu stabilisieren, d.h. sie werden an die hohe Laufbelastung „gewöhnt“.

Im Training forciere ich das Radfahren, das Schwimmen und die spezifischen Übungen für Rumpf und Beine in der Kraftkammer.

Mit dem Lauftraining beginne ich erst wieder nächste Woche.

 

22.Jän 2010

Ich analysiere mit meinem Trainer Reinhard Kiefer, mit meinem Masseur Philip Ambros und mit meinem Physio-Therapeuten Ernst Moser die Situation.

Meine Wadenmuskulatur ist nicht ausreichend – für so lange Distanzen – trainiert.

Mein „Musculus flexor digitorum longus“ ist nach gewissen Trainings

http://de.wikipedia.org/wiki/Musculus_flexor_digitorum_longus

verhärtet.

Mit anderen Worten: ich bin von früher das Fußballtraining gewohnt, aber diese 3 Disziplinen im Paket sind eine sehr hohe Dauerbelastung. Meine Wadenmuskulatur muss ausreichend massiert werden. Die Ruhephasen müssen sehr genau eingehalten werden.

Einen Trainingsplan machen ist eine Gratwanderung im wahrsten Sinne des Wortes.

 

07.Jän 2010

Das neue Jahr fängt gut an Zerrung in beiden Waden. Jetzt reicht es mir!